In Crans-Montana fand am Freitag um 14 Uhr anlässlich des nationalen Trauertags eine ökumenische Gedenkfeier statt. Zu Beginn fand eine Schweigeminute statt, und die Kirchenglocken haben schweizweit als Zeichen der nationalen Verbundenheit während fünf Minuten geläutet, um ein Innehalten zu ermöglichen.

Während des Glockengeläuts waren die Menschen eingeladen zum stillen Gebet, zum Gedenken an die Verstorbenen, zur Verbundenheit mit den Verletzten und ihren Angehörigen. Es ist auch ein Zeichen des Dankes an alle, die mit unermüdlichem Einsatz dafür sorgen, die Krise zu bewältigen. Dies gilt insbesondere für die Rettungskräfte, die Menschen im medizinischen, psychologischen, seelsorglichen Dienst aber auch die politischen Verantwortungsträgerinnen und Verantwortungsträger.

Solidarität, die trägt: In Gedanken und Gebeten bei den Betroffenen von Crans-Montana

Die Nachricht von der Tragödie in Crans-Montana hat uns tief erschüttert. Viele auch sehr junge Menschen sind in der Silvesternacht verletzt worden, viele haben ihr Leben verloren. Viele bangen um ihr Leben. Für Angehörige und Freundeskreise hat das neue Jahr mit einem Schmerz begonnen, der nicht in Worte zu fassen ist.

In solchen Stunden bleibt nichts selbstverständlich. Was aber bleibt, ist die Verbundenheit: dass wir einander nicht allein lassen – weder die Trauernden noch die Verletzten, weder die Einsatzkräfte noch alle, die jetzt seelsorglich begleiten, zuhören, beten, organisieren, tragen.

Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Familien und Freundeskreisen der Verstorbenen, bei den Verletzten und allen, die jetzt um ihre Genesung ringen.

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